Viele Frauen träumen von einer Traumfigur, koste es was wolle, aber es ist auch nicht immer so einfach. Manche Frauen sind der Ansicht, sich einfach mal schnell ein bisschen Fett absaugen zu lassen, und dann wird alles gut. Das ist aber weit gefehlt und geht in den wenigsten Fällen gut aus. Einigen Fettpölsterchen kann man schon mit Sport, gesunder Ernährung, Disziplin und Anti-Cellulitis-Maßnahmen den Kampf ansagen und ab und zu auch gewinnen, aber bei 80 % der Frauen klappt das leider nicht. Bei den Frauen, wo leider alles nicht hilft, bleibt dann oft nur noch der chirurgische Eingriff. Es gibt sogar so hartnäckige Fettzellen, die sich nur komplett zerstören lassen, wenn man sie mit einer Fettabsaugung entfernt. Denn diese Fettzellen werden an der zerstörten Stelle nicht wieder kommen. Am beliebtesten ist die medizinische Indikation die Liposuktion genannt wird. Dieser Eingriff ist am effektivsten, wobei man aber sagen muss, dass es kein Ersatz zu einer Diät und gesunden Ernährung sein kann. Hinzu kommt, dass man bei einer Fettabsaugung maximal 5-6 Liter Fett absaugen kann. Frauen, die unter hohem Übergewicht leiden, sollten als Allererstes erst einmal mit Ihrem Hausarzt oder einem Ernährungsexperten sprechen und wenn möglich, vorab eine sinnvolle Therapie anfangen.

Man kann also sagen, dass eine Fettabsaugung in erster Linie für Frauen in Frage kommt, die nicht unter zu hohem Übergewicht leiden und die mit Sport und gesunder Ernährung allein nicht weiter kommen. Diese besagten Frauen wollen meist auch nur gewisse Problemzonen in den Griff bekommen oder einfach ihre Silhouette ein bisschen verschönern und anpassen. Eine Fettabsaugung kann so gut wie an jeder Stelle des Körpers vorgenommen werden, wobei die häufigsten Stellen immer noch Bauch, Po und Oberschenkel sind, gefolgt von Taille, Knie, Hals und Rücken. Für all diese Bereiche gibt es natürlich auch verschiedene Methoden. Es gibt neben der gängigen, beliebten Methode Liposuktion noch die Basic Methode, die Supernass-Methode, die Tumeszens-Methode, die Tulip-Methode und relativ neu die Ultraschall Methode. Welche Methode letztendlich für welchen Bereich in Frage kommt, wird vor dem Eingriff dann mit dem Arzt individuell besprochen und geplant.Wenn man z.B. größere Flächen wie z.B.Oberschenkel oder Po behandeln will, wo auch viel Fett abgesaugt werden muss, dann greift man meist auf die Tulip-Methode zurück. Bei kleineren Stellen, wie man sie z.B. am Rücken vorfindet, wird mittlerweile gerne die Ultraschall-Methode angewandt.

Eine Fettabsaugung ist wie bereits zu Anfang schon kurz erwähnt, nicht mal eben so möglich bzw. sinnvoll, und sollte auf jeden Fall vorher ausführlich mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Auch sollten gründliche Voruntersuchungen erfolgen, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt. Wenn alle Unklarheiten beseitigt sind, sollte man dafür sorgen, dass man eine Begleitperson am Tag des Eingriffs dabei hat. Da eine Fettabsaugung meist ambulant erfolgt und man nach dem Eingriff schon ein paar Stunden später wieder nach Hause entlassen wird, braucht man jemanden der fährt, da so kurz nach dem Eingriff man selber nicht in der Lage dazu ist. Außerdem sollte jemand in den ersten Stunden über einen wachen, damit, sollten Komplikationen auftreten, derjenige schnell handeln kann. Lässt man nun Fett absaugen, spielt es dabei keine große Rolle welche Methode dabei genommen wird, wenn vorher klar ist was und wie viel Fett entfernt werden soll, denn es wird immer die gleiche Menge abgesaugt. Es wird soviel Fett entfernt, dass der Körper wieder eine schöne Silhouette erhält. Nach dem Eingriff bekommt man einen Kompressionsverband und ein Miederhöschen um der Haut zu helfen, dass sie sich wieder regenerieren kann und keine Hohlräume entstehen können.(dazu später mehr). Man sollte auf jeden Fall viel trinken nach dem Eingriff, damit der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen wird.

Was die Preise bei einer Fettabsaugung angeht, kann man diese nicht pauschal angeben, da es danach geht, was man machen lässt, bei wem man sich operieren lässt und vor allem auch wo. Bei einem kleinen Eingriff im Bereich Knie, welcher ambulant gemacht wird, fangen die Preise bei 350 Euro an (Operation im Ausland) und gehen hoch bis 800 Euro (in Deutschland). Wenn es um größere Eingriffe geht, wo man dann 1- 3 Tage einplanen muss und man ca.2000 ml – 6000 ml Fett absaugen lässt, gehen die Preise bei 1200 Euro (Ausland) los und gehen hoch bis 2275 Euro (Deutschland). Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt, womit man ungefähr rechnen muss, denn je nach Methode und Umfang, werden die Preise natürlich noch variieren. Deshalb sollte man sich vor einem Eingriff genau erkundigen wo, wie und wann und vor allem bei wem der Eingriff vorgenommen werden soll, da es sehr viele Angebote gibt und man sicher sein sollte in den richtigen Händen zu sein, damit es nach dem Eingriff, nicht zu üblen oder nicht mehr rückgängig zu machenden Schäden kommt. Deswegen sich immer Rat von einem Fachmann einholen und lieber nicht am falschen Ende sparen.

Um nun letztendlich eine Fettabsaugung vornehmen zu lassen, sollte man einige Punkte beachten und befolgen. Man sollte dafür sorgen, dass man mindestens 14 tage vor dem Eingriff keine Aspirin oder ähnliche Medikamente einnimmt, denn diese können die Blutgerinnung verzögern bzw. hemmen. Der körperliche Zustand sollte allgemein ausgeruht und gesundheitlich optimal sein. Wenn man aber regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss, dann sollte man das am besten mit dem behandelnden Arzt absprechen. Des Weiteren sollte man im selben Zeitraum vor der OP auf Alkohol und Nikotin verzichten oder zumindest sehr einschränken. Auf jeden Fall sollte man eine Regeneration von mindestens 10 tage nach dem Eingriff einplanen, da man nach der OP in den ersten Tagen nicht einsatzfähig ist. Alle Fragen, die sich bis zum Eingriff bzw. dem Vorgespräch ergeben, am Besten in einem Fragenkatalog zusammenfassen und vor Ort mit dem behandelnden Arzt abklären. Erst wenn alle Details geklärt sind, unterschreibt man die Einverständniserklärung, die bei jeder Operation unterschrieben werden muss und womit man bestätigt, das man über alle Risiken und Nebenwirkungen, die diese OP mit sich bringen kann, informiert wurde und sich über die evtl. Risiken bewusst ist. Der eigentliche Eingriff richtet sich nach dem Umfang und danach ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgen kann. Da die meisten Fettabsaugungen umfangreicher sind, sind diese auch fast immer mit einem stationären Aufenthalt verbunden, was dann auch den Preis noch einmal erhöht, vor allem wenn dann noch eine Nachbetreuung erfolgt. Bei einem Eingriff wie z.B.den sogenannten Reiterhosen dauert der Eingriff 1 bis 1,5 Stunden. Wie schon erwähnt ist die Tumeszens-Methode, neben einer reihe anderer Eingriffe, sehr beliebt. Bei dieser Methode wird das Unterhautfettgewerbe, bevor man mit dem Absaugen beginnt, mit einer flüssigen Substanz prall gefüllt, damit man dann die Fettzellen leichter entfernen kann.

Die Flüssigkeit besteht aus einem Cocktail, welcher aus einem örtlichen Betäubungsmittel, einer Kochsalzlösung und einem Medikament, das eine gefässverengenden Wirkung hat. Dies bringt den großen Vorteil mit, das die Fettzellen leichter zu entfernen sind, es gleichzeitig blutstillend und schmerzlindernd ist. Es wird bei dieser Methode, so viel Flüssigkeit eingeleitet, wie auch Fettgewebe entfernt werden soll und ein weiterer großer Vorteil ist bei dieser Methode, dass die Haut geschont wird und sich wieder besser zusammenziehen kann und bei kleineren Eingriffen hat man gleichzeitig eine Betäubung, ein Beruhigungsmittel und auf Wunsch ist ein örtlicher, ambulanter Eingriff kein Problem. Für Bereiche, wo das Bindegewebe mehr geschont werden soll und größere Mengen an Fett abgesaugt werden müssen, welches z.B.den Rücken und den Männerbrustkorb betrifft, werden mit der Ultraschall-Assistierten-Aspirationslipektomie vorgenommen. Bei dieser Technik geht der Operateur mit einer speziellen Kanüle in das Fettgewebe und dort wird dann per Ultraschallenergie das Fettgewebe gesprengt und abgesaugt. Die andere Methode ist die Power Assisted Liposuktion, wo der Operateur mit einer Metallkanüle ins Fettgewebe eindringt und mit Vibration das Fettgewebe löst dann abgesaugt werden kann. Da bei dieser Methode das Bindegewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, können die Wunden hinterher schneller und besser verheilen.

Bei beiden Methoden wartet der Operateur ca.45 min., bevor er die Kanülen in die vorher platzierten Minischnitte einführt und mit der Fettabsaugung beginnt. Für den nötigen Unterdruck sorgt eine Vakuumpumpe. Um in die tieferen Bereiche vordringen zu können, benutzt der Arzt größere Kanülen und nur knapp unter der Hautoberfläche, werden dünne, kleine Kanülen verwendet, womit versucht wird, der Dellenbildung vorzubeugen. Nach dem Eingriff werden die Wunden vernäht und man bekommt entweder einen straff sitzenden Verband oder einen Kompressionsmieder angelegt. Dieses Verfahren soll die Schwellenbildung weitestgehend verhindern, und durch den hohen Flüssigkeitsverlust bekommt man noch eine Infusion um den Flüssigkeitshaushalt wieder zu normalisieren. Nach ca. 1 Woche kann man dann schon das „neue ich“ bewundern und die dann noch vorhandenen blauen Flecken und kleinen Dellen verschwinden dann auch relativ schnell.

Was nun noch das Risiko betrifft, sind sich die Experten einig, dass die Fettabsaugung eine Komplikationsarme und ein sicherer Eingriff ist. Sie sollte allerdings von Experten durchgeführt werden, damit man auch wirklich spätere Spätfolgen so gut wie ausschließen kann. Man muss aber natürlich sagen, dass jede Operation auch mit Risiken und spezifischen Komplikationen verbunden sein können. Eine der größten Gefahren ist immer noch die sogenannte Megaabsaugung, wobei zu viel Fettgewebe entfernt wird und der Kreislauf des Patienten stark in Mitleidenschaft gezogen wird, wodurch die Gefahr für gefährliche Komplikationen sehr stark ansteigen kann. Weitere Risiken können unsterile Arbeitsbedingungen, Unkenntnis in der Ausführung und Komplikationen nach dem Eingriff (welche aber eher selten bis gar nicht vorkommen).
Die Blutergüsse und Schwellungen die nach einer Liposuktion auftreten verheilen wie schon erwähnt meist von selbst und der Heilungsprozess ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Sollten dennoch bei dem Eingriff kleine Hautnerven versehentlich beschädigt oder getrennt werden, stellt sich für kurze Zeit ein Taubheitsgefühl an den betroffenen Stellen ein, die aber meist nach kurzer Zeit wieder verwinden. Ganz selten kann es passieren, dass sich die kleinen Nähte oder Wunden entzünden und kleine Infektionen auftreten. Diese besagten Infektionen verschwinden aber zu 99 % der Fälle auch wieder und heilen mit Hilfe von Antibiotika schnell wieder ab. Sollte allerdings eine Wundheilungsstörung auftreten, welche vor allem bei Diabeteserkrankung, Blutgerinnungsstörungen und starken Rauchern auftreten können, sollten man sofort den Operateur aufsuchen und dieses begutachten lassen, um ggf. schnell reagieren zu können, um Schlimmeres zu verhindern. Als kleinen Tipp kann man noch mit auf den Weg geben, dass nach dem Eingriff, kleine Eisbeutel eine große Wirkung erzielen können (aber diese nicht direkt auf die Haut legen) und man sollte die verordneten Medikamente genau nach Vorschrift einnehmen. In den ersten 4 Wochen lässt man es am Besten langsam angehen und Duschen erst am 3. Tag nach dem Eingriff.

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Fettabsaugung
Liposuktion
Eine Fettabsaugung ist für Frauen und Männer geeignet die mit Sport und Ernährung gewisse Fettpölsterchen nicht in den Griff bekommen und ihrer Traumfigur bzw. Silhouette ein ganzes Stück näher kommen wollen. Fett absaugen kann man fast am gesamten Körper, aber die häufigsten Stellen sind Bauch, Oberschenkel, Po und dann folgen Taille, Hals, Knie und Rücken.